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Fristende Freitag 26.10.2018 um 23:59 Uhr –
liebe Sammler*innen, wir können es schaffen, gebt alles!!!

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Aktion Bürgerentscheid Rettet Dietenbach

Sie finden uns
Montag-Samstag 10-12 Uhr auf dem Platz der alten Synagoge

 

 

21.10.2018 Interview in „Der Sonntag“ mit Ulrich Glaubitz, Vertrauensperson unserer Aktion

20.10.2018 Ist Dietenbach die Lösung?
Gastbeitrag von Anton Behringer: eine gründliche und umfassende Analyse des komplexen facettenreichen Themas – vielen Dank!

Wir brauchen unsere Böden zum Überleben.
Darum jetzt Dietenbach retten und das Bürgerbegehren unterschreiben!

Am 27.10. ist es zu spät.

Dieses Video ist Kult: „Wenn der Boden schwindet“

 

 

22. Oktober 2018

Alles ganz einfach

Auf den ersten Blick scheint alles ganz einfach: Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum und deshalb muss noch mehr gebaut werden. Wer dagegen ist, will entweder seinen Acker nicht hergeben, hat eine schöne Wohnung und/oder ist ein „radikaler Ökospinner“ und sowieso immer gegen Bauen, Wachstum …
mehr lesen …

Gastbeitrag von Anton Behringer, 20.10.2018

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21. Oktober 2018

Dietenbach 21

Dietenbach ist ein Phänomen. Es ist das einzige uns bekannte Megabauprojekt mit eingefrorenen Baukosten. Denn es kostet immer gleich viel. In der Kostenfinanzierung aus dem ersten Quartal 2017 steht dieselbe Zahl wie im Amtsblatt vom Oktober 2018, also fast zwei Jahre später: Gesamtkosten 614 Millionen Euro. Das Ding ist innerhalb von zwei Jahren nicht EINEN CENT teurer geworden. MEGA, das! Keine immensen Kostensteigerungen wie sonst im Baugewerbe. Alles eiskalt eingefroren. Permafrost. Phänomenal! Wie haben die das nur hingekriegt?

Wer zahlt die Zeche, wenn sich Politik, Verwaltung und Banken verkalkuliert haben? Verantwortliche, die zur Rechenschaft gezogen werden können, wird es keine geben. Beispiele für die Planungsqualität öffentlicher Großprojekte sind Stuttgart 21, die Elbphilharmonie oder der Berliner Flughafen. Im kleineren lokalen Maßstab: die Sanierung der Stube in FR-St. Georgen und deren veranschlagte Kosten:
2 Mio. € in 2014
6 Mio. € im Februar 2018
8,5 Mio. € im Juli 2018

Und das nur so auf dem Papier, ohne dass je ein einziges Baufahrzeug angerückt wäre – angerückt waren bislang nur Würdenträger zum ersten Spatenstich.

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20. Oktober 2018

Beschenkt

Beim Unterschriften Sammeln auf derm Bürgersteig: Kaum habe ich den Passant angesprochen und zwei einführende Sätze gesprochen, da sagt er auch schon: „Das unterschreib ich Ihnen!“ Mit einem „Das freut mich sehr“ reiche ich ihm Liste und Kugelschreiber. Er beginnt zu schreiben. Für den Nachnamen reicht es noch. Aber beim Vornamen ist der Kugelschreiber leer. Mist. Der Passant weiß sich zu helfen, kramt aus seiner Tasche seinen eigenen Stift hervor, füllt die Unterschriftenzeile komplett aus und reicht mir die Liste zurück mit der Frage: „Wollen Sie meinen Kugelschreiber mitnehmen?“ Ich bin gerührt. Nein, danke, ich nehme ihn nicht mit. Aber ich spüre mich im Weitergehen lächeln und fühle mich reich beschenkt.

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19. Oktober 2018

Gewinnorientierte Unternehmen

Bei seinem Amtsantritt im Juli ließ OB Martin Horn wissen, dass im geplanten Baugebiet Stühlinger-West keine gewinnorientierten Unternehmen zum Zuge kommen sollen.

Waren das fake news? Denn drei Monate später geht alles seinen gewohnten Gang, so bau- und immomäßg. Der Stadtkurier informiert uns heute auf S. 15  unter der Überschrift „Erfolgreicher Auftritt“ über die Umtriebe der FWTM: „Freiburg präsentierte sich auf der Messe EXPO REAL in München. Ziel des Freiburger Auftrittes war es, den Immobilien- und Wirtschaftsstandort Freiburg … bei Investoren und Analysten zu positionieren, Kontakte zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.“ Unter der Führung der Stadt formiert man sich für Dietenbach – business as usual.

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18. Oktober 2018

Die Hürde nehmen

Ja, das wollen wir. Noch 9 Tage werben und sammeln, es kann gelingen. Leicht ist es nicht, das liegt am komplexen Thema. Leichter wäre es, wenn wir „gegen rechts“, „für Kinderbetreuung“, „für den Frieden“ oder „für gutes Wetter“ auf der Straße wären. Da flögen uns sicher/hoffentlich die Herzen und Unterschriften nur so zu. Aber das Thema Dietenbach hat viele Facetten, ist nicht so schnell zu überblicken, nicht so schnell darzulegen, braucht Einarbeitungszeit, um verständlich zu werden. Und das Mantra „Wohnungsnot? Bauen!!!“ zeigt Wirkung. Umso wichtiger ist eine stadtweite Diskussion ­ – ein Diskurs, der eine Mehrheit erreicht, nicht nur wie üblich die Planer, Gemeinderätinnen, die beruflich damit Befassten.

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17. Oktober 2018

Noch nie wird Dietenbach so schön gewesen sein wie übermorgen

Dietenbach – laut Amtsblatt vom 12.10.2018 ein Sympathieträger, wie er im Buche steht: „Junge Familien“, „Krankenpfleger“, „Kindergärtnerinnen“ und „Universitätsangestellte“ lustwandeln in der grüngrüneramgrünsten Dietenbachaue. Ein Stadtteil mit „überwiegend preisgünstigem Mietwohnraum“ (ist ja toll, wurde ja auch langsam Zeit). Mit Luftleitbohnen. Und Freiraumechsen. „Die Parkanlagen tragen zur Verbesserung des Stadtklimas bei“ (oha! Tun Felder, Wiesen und Äcker dies nicht viel besser?) und sind so schön, dass man zur Naherholung gar nie mehr aus seinem „Quartier“ (= Stadtviertel) raus will. Das soll man auch nicht, schließlich soll der „Druck auf die schützenswerte Umgebung … stark gemindert“ werden. Das nennt sich dann Besucherlenkungskonzept, welches angeblich Teil des „Ökoausgleichs“ sei. Hat zwar beides rein gar nichts miteinander zu tun, aber macht ja nichts. Mit tollen Lärmschutzwänden, mit vier 12- bis 20-geschossigen Hochhäusern, neun Hochgaragen und individuellen Vorgartenzonen. Schlicht und ergreifend „urbansozialgrünnachhaltig“.

Und endlich maisfreie Zone. Einmal mehr findet sich die falsche Behauptung (vom Typ alternative Fakten), die mit schöner Regelmäßigkeit im Amtsblatt wiederholt wird: „Überwiegend bauen die Landwirte hier Mais an.“ Im Dietenbach werden in Fruchtfolge Weizen, Gerste, Roggen, und Mais angebaut, es gibt viele Sonnenblumen, Kürbisse und Futterwiesen. Wer nur von Mais redet, war noch nie im Dietenbach.

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16. Oktober 2018

Wie OB Martin Horn über den eigenen Tellerrand blickt

Vom 16. bis 21. Oktober 2018 findet weltweit und auch in Freiburg die „Aktionswoche Ernährungssouveränität“ statt. Schirmherr OB Horn sagt dazu: „… Gutes Essen für alle … Ein wichtiger Schritt dabei ist die Forderung nach mehr Demokratie in unserem Ernährungssystem … damit mehr regionale ebenso wie fair produzierte Güter auch den Endverbraucher erreichen. Lebensmittel dürfen nicht mehr nur als Ware gesehen werden …“.

Er spricht uns damit aus der Seele. Ergänzen möchten wir:
– auch Wohnungen dürfen nicht mehr nur als Ware gesehen werden,
– ein Bürgerentscheid zum Erhalt der Landwirtschaft im Dietenbach ist das beste Beispiel für mehr Demokratie in Sachen  Ernährung und regionale Erzeugung,
– von den Äckern im Dietenbach kommen 100 % regional und fair produzierte Güter,
– Ernährungssicherheit beginnt vor der eigenen Haustüre!

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15. Oktober 2018

Archäologische Fundstellen

Das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg informierte in einer Stellungnahme vom 26.02.2018 an die Stadt Freiburg darüber, dass sich im Dietenbach mehrere Areale befinden, die als Prüffall in der Liste der archäologischen Kulturdenkmale der Gemarkung Freiburg geführt werden: mehrere römische Siedlungen, Siedlungen der Urnenfelderzeit, der Latènezeit sowie der provinzialrömischen Zeit sowie eine vorgeschichtliche Siedlung. Das Regierungspräsidium Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege, schreibt dazu: „Um allseitige Planungssicherheit zu gewährleisten und spätere Bauverzögerungen zu vermeiden, sollten frühzeitig im Vorfeld von Erschließungs- und Baumaßnahmen archäologische Voruntersuchungen … auf Kosten des Planungsträgers durchgeführt werden.“

G-18/114, Anlage 2, Teil I, Umweltbericht, S. 108 f.

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14. Oktober 2018

Wohnungs“krise“ und die Chance zum Innehalten

Freiburg 2012: Wir haben Wohnungsnot. Deshalb muss gebaut werden.
Freiburg 2013: Wir haben Wohnungsnot. Deshalb muss gebaut werden.
Freiburg 2014: Wir haben Wohnungsnot. Deshalb muss gebaut werden.
Freiburg 2015: Wir haben Wohnungsnot. Deshalb muss gebaut werden.
Freiburg 2016: Wir haben Wohnungsnot. Deshalb muss gebaut werden.
Freiburg 2017: Wir haben Wohnungsnot. Deshalb muss gebaut werden.
Freiburg 2018: Wir haben Wohnungsnot. Deshalb muss gebaut werden.
Freiburg, seit 2015: pro Jahr werden 1.000 Wohnunge gebaut.

„Eine Krise wird zu einem Unheil erst, wenn wir auf sie mit schon Geurteiltem, also mit Vorurteilen antworten. Ein solches Verhalten verschärft nicht nur die Krise, sondern bringt uns um die Erfahrung des Wirklichen und um die Chance der Besinnung, die gerade durch sie gegeben ist.“

Hannah Arendt, Wahrheit und Politik, 1967

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13. Oktober 2018

Kein Beschluss über 50 % Mietwohnungsbau

Im Gespräch mit Freiburger Bürger*innen fällt uns auf, dass viele meinen, es sei tatsächlich eine verbindliche Quote von 50 % gefördertem Mietwohnungsbau für Dietenbach beschlossen worden. Wir möchten klarstellen, dass das NICHT der Fall ist. Der Gemeinderat hat lediglich einen „Prüfauftrag“ an die Stadtverwaltung gegeben. Dazwischen liegen Welten. „Die Verwaltung wird beauftragt, bei den weiteren Planungen des neuen Stadtteils Dietenbach das Ziel zu verfolgen, 50 % geförderten Mietwohnungsbau zu realisieren.“

Es wurde keine Quote beschlossen.Und es gibt Gegenwind:

„Die von anderen Fraktionen geforderte Zielvorstellung einer Quote von 50 % gefördertem Mietwohnungsbau lehnen wir daher ab.“ (Wendelin Graf von Kageneck, CDU, am 24.07.2018 in der Gemeinderatssitzung)

„Aus unserer Sicht wäre es kontraproduktiv, wenn man das Vorhaben jetzt schon mit einer Sozialquote verbindet … Ab einer gewissen Faktenschaffung, die eine Wirtschaftlichkeit nicht vertretbar erscheinen lässt, können wir langfristig als Partner nicht mehr dabei sein.“ (Ingmar Roth, Geschäftsführer der Entwicklungsmaßnahme Dietenbach GmbH & Co. KG, Der Sonntag 22.07.2018)

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12. Oktober 2018

Im Briefkasten: Fanpost

Sehr geehrter Herr Glaubitz,
seit 19.. wohnen und leben wir hier in St. Georgen und fühlen uns in dem ländlichen alten Stadtteil sehr wohl. Wir kennen inzwischen viele alte Einwohner von hier und wünschen uns, dass die Bauern ihre Felder behalten und weiter bewirtschaften können. Der riesige Aufwand für „Dietenbach“ stört uns, wir glauben nicht an günstiges Wohnen dort. Die Stadt hat die Einwohner nicht ausreichend informiert. Wir wünschen Ihrem Aktionsbündnis vollen Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen …

anbei: eine volle Unterschriftenliste

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11. Oktober 2018

Nur Freiburg schläft

Andere sind schon aufgewacht. Jean-Claude Juncker, Präsident der EU-Kommission, zum Beispiel. Beim Bürgerdialog im Konzerthaus am Montag 1.10.18 jedenfalls soll er sich für die bäuerliche Landwirtschaft stark gemacht haben. In Freiburg stattdessen wird sie abgemagert und ausgehöhlt.
Oder etwa doch nicht? Maria Viethen, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Gemeinderat, soll diese Woche gesagt haben: „Wir wollen die kleinteilige Landwirtschaft vor Ort schützen“ (BZ 10.10.18). Soweit also die Theorie. In der Praxis werden die Dietenbach-Landwirte entpachtet und enteignet.

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10. Oktober 2018

Vor dem Konzerthaus

Da steht eine Unterschriftensammlerin mit großem Bürgerentscheid –Schild vor dem Konzerthaus. Und zwar zufällig in dem Moment, als viele  Menschen im Gefolge von Jean-Claude Juncker und Winfried Kretschmann die Location stürmen. Ein eiliger Herr in feinem Tuche sieht das Schild, liest und ruft im Weiterrennen über die Schulter: „Mais!!!“ Und weg ist er.

Soll wohl heißen: „Gehn Sie doch weg, Sie haben keine Chance. Denn Sie haben einen Kardinalfehler gemacht. Sie haben in Dietenbach Mais angebaut. Wer hier in der Green City Mais anbaut, wird auf dem Marktplatz öffentlich geräuchert und enteignet!“

Kafkaesk. Wer Mais anbaut, ist selber schuld, ist der Verlierer in Green City. Der kann ruhig enteignet werden. Spiel mir das Lied vom Tod – der kleinbäuerlichen Landwirtschaft.

Hat dieser Mensch je seinen Fleischkonsum hinterfragt? Und die Billigpreise für Lebensmittel? Dann wüsste er, dass wir alle mit daran Schuld sind, wenn zu viel Mais angebaut wird (für den ein weitaus höherer Preis gezahlt wird als für anderes Getreide).

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9. Oktober 2018

Unscheinbare Sensation

Es mag paradox klingen, aber es gibt gelegentlich unscheinbare Sensationen. Eine solche ist zweifellos die Bemerkung zum Thema Dietenbach, die der Freiburger Projektentwickler und Städtebauexperte Peter Unmüßig am 4.10. im Interview der Immobilien Zeitung Freiburg gemacht hat. Nach seiner Meinung gefragt, poltert er keineswegs los gegen die Ignoranz und den Egoismus der Dietenbach-Gegner. Sachlich und respektvoll spricht er von den Einsprüchen, die gegen neue Stadtteile wie Dietenbach geführt werden. Aber mehr noch. Er macht sich eines der Argumente derer, die das Projekt skeptisch sehen, zu eigen. Er befürwortet nämlich die Aufstockung bestehender Gebäude, für die keine größeren Flächen benötigt werden. Herr Unmüßig stellt sich damit freilich noch nicht ausdrücklich auf die Seite der Dietenbach-Gegner. Aber sein Verständnis für ihre kritischen Anliegen ist unverkennbar, seine leise Sympathie ist zu erahnen. Und das ist die Sensation. Da spricht jemand, der sich im Interview von Herzen zu Freiburg bekennt und jemand, der sein Handwerk als städtebaulicher Projektentwickler versteht, der in ganz Deutschland bekannt und erfolgreich ist. Es war wohltuend und gut, seine Stimme zu hören. Wohltuend gegenüber dem wütenden Eifer einiger Möchte-gern-Städtebau-Experten in unserer Stadt, die sich zumeist aus durchsichtigen Profitinteressen den neuen Stadtteil herbeisehnen.

Kommentar von Klaus Schittich, Freiburg

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8. Oktober 2018

Gottesdienst zum Erntedank

Gestern im ökumenischen Gottesdienst: Wir danken für die Ernte; ein viel zu trockener Sommer lässt uns den Klimawandel hautnah spüren; es gilt, die Fruchtbarkeit der Erde zu bewahren – Laudato Si, wir hören Worte von Papst Franziskus; Landwirte in wirtschaftlicher Not … unheilvoller steter Landverbrauch … wir singen:
„Unsere Erde zu bewahren,
zu bewahren das, was lebt,
hat Gott dir und mir geboten,
weil er seine Erde liebt.“

Lasst uns bei der Natur vor der Haustüre beginnen – im Dietenbach.

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7. Oktober 2018

Klimaschutz – nein danke?

Am vergangenen Freitag war Klimaschutztag in Freiburg. Gleichzeitig erklärt sich Freiburg mit den Plänen zu Dietenbach regelrecht zur klimaschutzfreien Zone. Zerstörung und Versiegelung einer riesengroßen Stadtklima-relevanten Grünfläche und CO2-Senke im Außenbereich: das torpediert jegliche Bemühungen zum Klimaschutz.
Klimawandel? Geht uns nichts an. Der findet woanders statt.

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06. Oktober 2018

Mega-Wall und Mega-Samstag

Gestern war Mega-Wall-Tag: An der Mundenhofer Str. im Dietenbach haben wir vor Augen geführt, was es heißt, das gesamte Gelände bis zu 3 m hoch aufzuschütten (im Schnitt 2,2 m) – wer es sich anschauen will, kann das tun, der Wall liegt noch …

Und heute am Mega-Samstag finden Sie uns 10-18 Uhr auf dem Platz der alten Synagoge.

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05. Oktober 2018

Zum Bürgerentscheid zu „Dietenbach“

Die Grünen und die Konservativen stellen als Bedingung für den geplanten Stadtteil die „wirtschaftliche Tragfähigkeit“ bei der kreditgebenden Sparkasse und der bauenden Stadtbau FSB. Wer aber kümmert sich mit allem Ernst um die wirtschaftliche Tragfähigkeit bei der überwiegenden Mehrheit der Bürger mit niedrigem und mittlerem Einkommen?

Der herrschende Miet- und Immobilienmarkt ist so unreguliert, dass er sich im Wechselspiel von Angebot und Nachfrage in extreme Höhen schaukeln darf und der beschlossene Dietenbach-Stadtteil hat sehr hohe Entwicklungskosten. So haben nicht nur die Menschen das Nachsehen, sondern auch Wiesen, Felder und Wälder. Die können sich nicht wehren, und Bauen ist weder umweltschützend noch „klimaneutral“. Der gesetzlich verankerte Landschaftsschutz sowie der Grundsatz, dass bestehendes und neues Wohn-Eigentum dem Gemeinwohl verpflichtet ist, müssen in Freiburg zu ihrem Recht kommen. Darum brauchen wir jetzt den demokratischen Bürgerentscheid!

Leserzuschrift von Christel Pfeffer, Junkermattenweg 1, 79111 Freiburg

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04. Oktober 2018

Breaking news:
Hans-Peter Unmüßig sieht Schwierigkeiten bei Dietenbach und befürwortet stattdessen Aufstockungen

„Einen neuen Stadtteil wie Dietenbach zu entwickeln, ist heute schwierig. Man sieht das an den ganzen Einsprüchen. Das Thema Aufstockung ist einfach erheblich leichter umzusetzen, ohne dass große Flächen benötigt werden.“

Stadtkurier Nr. 40, 4.10.2018, darin Immobilien Zeitung Freiburg, Nr. 244, 4.10.2018, S. 1 f.

Der Interviewer verlässt da sofort das Thema „Bauen“ – er hat vielleicht Bedenken, Projektentwickler Unmüßig könnte noch weiter aus dem Nähkästchen plaudern.

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04. Oktober 2018

Pest oder Cholera? Nein, Pest UND Cholera!

Es gibt Menschen, die sagen: besser in Freiburg ein kompakter Riesenstadtteil als lauter Einfamilienhäuser in der Region. Sie übersehen dabei, dass es schon lange nicht mehr um ein Entweder-oder geht, sondern um ein Sowohl-als auch. Wenn Dietenbach gebaut wird – wird trotzdem wie wild in der Region weitergebaut, denn zu viele wollen hierher, zu viele haben viel Geld, zu billig ist das Baugeld, zu viel Rendite winkt – und zu teuer wird der Wohnraum in Dietenbach werden.

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03. Oktober 2018

Einst – heute – übermorgen

Einst lag die Dietenbachniederung im Regionalen Grünzug. Da darf absolut nicht gebaut werden. Also wurde 2016 der Grünzug aufgehoben. Noch heute ist Dietenbach natürliches Überschwemmungsgebiet, HQ 100, Hochwassergefahrenzone. Da darf absolut nicht gebaut werden. Also muss das Gelände meterhoch aufgeschüttet, der Bach muss zu einer breiten Überflutungsaue ausgebaut werden, die Gebäude erhalten weiße Wannen und der Bohrerbach (im späteren Verlauf heißt er Dietenbach) unterhalb von Horben erhält ein 15-20 Millionen Euro teures Hochwasser-Rückhaltebecken.

Damit übermorgen das Dietenbachgelände trockengelegt sein wird und bebaut werden kann.

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02. Oktober 2018

Die soziale Frage

Wir hören immer wieder den Vorwurf, die soziale Frage werde von uns übergangen. Das ist falsch. Denn wir machen uns dafür stark, dass nicht eines Tages völlig überhöhte Dietenbach-Neubaumieten den Freiburger Mietspiegel in die Höhe katapultieren. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass in diesem Gelände und unter Sparkassen-Beteiligung kein preiswerter Wohnraum entstehen kann.
Weiter „soziale“ Aspekte finden Sie hier.

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01. Oktober 2018

Umweltpolitik in Freiburg

„Es liegt auf der Hand: Je mehr neue Siedlungsflächen im Außenbereich einer Stadt bebaut werden, desto stärker sind die negativen ökologischen Folgen. Das oberste Gebot der Stadt Freiburg in Sachen Siedlungsentwicklung ist daher neue Flächeninanspruchnahme auf ein erforderliches Mindestmaß zu reduzieren. Eine nachhaltige Stadtentwicklung mit möglichst geringem Flächenverbrauch spielt in Freiburg bereits seit langem eine wichtige Rolle … Dieses Prinzip nennen Stadtplaner „Innenentwicklung …“

Aus der Broschüre „Umweltpolitik in Freiburg“, 2010

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30. September 2018

Grün, grüner, am grünsten

Noch nie waren die Freiburger Grünen grüner drauf als jetzt: nach der fulminanten Wahlschlappe des grünen OB und vor der nahenden Kommunalwahl 2019. So haben sie neuerdings das Stadtgrün für sich entdeckt und fordern, „ein besonderes Augenmerk muss künftig auch dem „vertikalen Grün“ gelten“. (Amtsblatt 28.9.2018)
Bevor sie vertikales Grün propagieren (von dem man gar noch nicht weiß, ob es überhaupt nachhaltig funktionieren wird), sollten sie lieber das noch vorhandene horizontale Grün der Stadt erhalten (von dem man gar sehr wohl weiß, dass es funktioniert). Bestes Beispiel: Dietenbach …

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29. September 2018

Alles wächst

Die Wirtschaft Südbadens, die Ungleichheit der Einkommen, die Siedlungsfläche, der Seitenumfang der Gemeinderatsdrucksachen, der Verkehr, der CO2-Ausstoß, die Anzahl der Wachstumskritiker, der Klimawandel, der Mietspiegel, der Freizeitdruck, die Baukosten, die Vermüllung der Innenstadt, das städtische Defizit – und die Unterschriften-Sammlung 😉

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28. September 2018

Egoismen

Da lasen wir gestern in der BZ, die St. Georgener CDU wolle den Bürgerentscheid verhindern, weil sonst die Baupläne für St. Georgen-West wieder aus der Schublade gezogen werden könnten. Man solle daher das Bürgerbegehren nicht unterschreiben; sich gegen die Ausweisung des Neubaugebiets Dietenbach zu wehren, sei „zutiefst unsozial und egoistisch“. Selbst egoistisch den eigenen Stadtteil-Vorgarten = St. Georgen West schützen wollen vor Bebauung, aber der Aktion Bürgerentscheid Dietenbach Egoismus vorwerfen? Wer hat hier eigentlich handfeste Interessen? Die ehrenamtlich agierenden Unterschriftensammler*innen? Oder die verkaufswilligen St. Georgener Grundstücksbesitzer?

Nur gut, dass WIR selbst denken können.

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27. September 2018

Niko Paech heute in Freiburg! 19:30 Uhr, Hörsaal 1098

„Mir reicht es nicht mehr, nur über das Wie des Fortschritts zu debattieren, ich will auch über das Ob reden.“

Niko Paech, in Erhard Eppler/Niko Paech, Was Sie da vorhaben, wäre ja eine Revolution, 2016, S. 166

Uns reicht es nicht mehr, nur über das Wie von Dietenbach zu debattieren. Wir wollen auch über das OB reden …

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27. September 2018

Aufschlussreich: Der 5. Infobrief der Stadtverwaltung vom 26. Juni 2018 zum Projekt Dietenbach

Vier Wochen vor der entscheidenden Gemeinderatssitzung zu Dietenbach am 24.07.2018 hat die Stadtverwaltung in ihrem 5. Infobrief das Votum der Rät*innen klar vorgegeben: „Im Juli 2018 soll der Gemeinderat die Satzung zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme beschließen und den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan fassen.“

Der Gemeinderat SOLL beschließen. Sollen = fastmüssen. Also beschloss der Gemeinderat … Wie unverschämt ist das denn?

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26. September 2018

Die erste Ladung Unterschriftenlisten ist im Rathaus abgegeben – yeah!

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26. September 2018

Im Abseits von Green City

Vier ausverkaufte Vorstellungen unseres Films über die Bauern vom Dietenbach im Kommunalen Kino Freiburg in den vergangenen Tagen haben in aller Deutlichkeit die Brisanz des Themas gezeigt. Wir haben viel, sehr viel Zuspruch aus dem Publikum erhalten. Das macht Mut und gibt Schwung für die nächsten 1.000 Unterschriften zum Bürgerbegehren, die es zu sammeln gilt … macht ihr auch mit, gemeinsam sammeln wir unwiderstehlich!

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25. September 2018

Mehr Nachhaltigkeit der Bauland- und Bodenpolitik

wird im Beschluss des Oberbürgermeister-Dialogs Nachhaltige Stadt vom 14. Juni 2018 von 18 Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeistern gefordert: aus Dortmund, Erfurt, Friedrichshafen, Heidelberg, Karlsruhe, Kirchheim unter Teck, Köln, Leipzig, Lörrach, Ludwigsburg, Lüneburg, Münster, Norderstedt, Nürnberg, Osnabrück, Ravensburg, Tübingen und Wernigerode:

„Um Wohnraum bezahlbar halten oder machen zu können, müssen wir neue Wege im Wohnungsbau gehen, denn die Fläche ist ein knappes Gut. Wir können und wollen der Raumnot wachsender Städte nicht einfach mit dem Bauen auf dem Acker begegnen, gleichzeitig aber die Lebensqualität in unseren Städten sichern. Der Boden spielt für die zukunftsfähige, gerechte und integrative Entwicklung unserer Städte und unseres Landes eine zentrale Rolle.“ Den gesamten Wortlaut des Beschlusspapiers finden Sie hier.

Wir fragen uns: Warum ist Freiburg nicht vertreten?

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23. September 2018

Noch viel, viel mehr bauen

„Es suchen heute Menschen Wohnungen, viele Menschen in vielen Städten. Also wird gebaut wie wild, zumal die Zinsen niedrig sind. Und doch muss man am Ende feststellen, dass sich der Wohnungsmarkt nicht spürbar entspannt, dass die Mieten sogar weitersteigen. Was dazu führt, dass nun alle von links bis konservativ, von Sozialverbänden bis zur Unternehmerschaft, im Kollektiv rufen, dann müsse man eben noch viel, viel mehr bauen. Es sind Schreie, die von Konzept- und Fantasielosigkeit zeugen.“

Bernward Janzing, taz 23.12.2017

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22. September 2018

Unter dem Titel „Mit dir kann man eh nicht reden! Oder doch?“

lesen wir im ZEIT-Dossier vom 20.09.2018: „Deutschland zerfällt in politische Lager. Menschen, die gegensätzlicher Meinung sind, sprechen nicht mehr miteinander. Was passiert, wenn man sie zusammenbringt?“

Genau das findet jetzt in Freiburg statt, im Zuge des Bürgerbegehrens: dass zunehmend miteinander gesprochen wird zum Thema Wohnbau und Mieten und Bauen und Natur- und Flächenschutz. Das tut unserer Stadtgesellschaft not und gut.

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21. September 2018

Auszug aus einer Email

hallo, wenn es bereits einen Film über die Geschichte hat, müsstet ihr doch bereits die Unterschriften zusammen haben. Gebt doch bitte noch mehr Energie auf die Auffälligkeit eurer Website. …
Geht doch Mittwochs im Vauban auf den Markt zum Unterschriften sammeln, legt im Biokeller Zettel aus zum Unterschriften sammeln usw. Es muss verhindert werden das uns Menschen das menschliche Dasein mit der Natur aus Kapitalgier geraubt wird. Ich finde es eh schon fast unerträglich wie eng und hektisch, stickig und hässlich Freiburg durch seine neuen – hässlichen Bauten geworden ist. Da fehlt die Natur mittlerweile richtig ! Und das alleine nur in den letzten 10 Jahren. Es muss doch der BUND und v.a.m. auch einen starken Einfluss auf den Schutz dieser Gegend nehmen. Ich drücke alle Daumen. Eine Naturliebhaberin und ihre Familie

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21. September 2018

Kreative Ideen gefragt

Caritas-Präsident Peter Neher gestern im BZ Interview: „Kreative Ideen sind gefragt, um den Wohnungsmarkt zu entspannen … Es wäre gut, Menschen, die in einer großen Wohnung leben, die sie nicht mehr brauchen, mit jungen Familien mit Kindern zusammenzubringen, die mehr Platz nötig haben.“

Schade, dass wir aus dem Rathaus seit Jahren immer nur hören: Bauen, Bauen, Bauen. Ist doch eher unkreativ.

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20. September 2018

„Darf ich Sie kurz ansprechen?“

Heute beim Unterschriften sammeln: „Dietenbach? Ja, da war doch auch mal St. Georgen im Gespräch, oder?  Da ist nämlich auch der Biohof. Ich wohn in St. Georgen. Also wenn das jetzt um St. Georgen ging, dann würd ich Ihnen das unterschreiben. Aber so ist mir das egal, das unterschreib ich jetzt nicht.“

Eine klare Haltung. FÜR den neuen Stadtteil.
Übrigens: Dietenbach ist auf St. Georgener Gemarkung.

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19. September 2018

Wieder eine schöne Unterstützeraktion: Danke an Gartenleben Freiburg!

Die offene Tür zum Lesegarten 499 an der Lehener Straße/Sundgauallee weist den Weg zur Gartenhütte, wo die Unterschriftenformulare ausliegen. Die Leute von Gartenleben schreiben zum Thema neuer Stadtteil:
Nachdem wir alle den zweitheißesten Sommer (nach 2003) erlebt haben, sollte es allen klar sein, dass wir mitten im Klimawandel stehen. Zwar reden alle darüber aber es geht weiter wie bisher. Die wenigen Möglichkeiten, die für Städte bestehen sich so zukunftsmäßig aufzustellen, dass man sich wenigstens an den Klimawandel anpassen kann, werden vertan. Wichtige Grünflächen, für Temperaturausglich und Versickerungspotential werden dem Bauen auf der grünen Wiese geopfert.

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18. September 2018

2 x 3 macht 4 Widdewiddewitt und Drei macht Neune

Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach erzählte, dass drei Familien in seiner Straße ins Umland gezogen seien, weil sie sich die Miete nicht mehr leisten konnten. Abhelfen soll Dietenbach.

Dass Dietenbach dafür ungeeignet ist, hat uns dankenswerterweise eine Leserin vorgerechnet, bis auf den letzten Heller – hier ihr Beitrag.

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17. September 2018

Schluss mit WachstumWachstumWachstum

Für mehr Lebensqualität und eine gesunde Umwelt: In einem offenen Brief fordern mehr als 200 bekannte Wissenschaftler*innen von der EU, ihre Fokussierung auf Wachstum zu beenden … Dieses aggressive Streben nach Wachstum um jeden Preis spaltet die Gesellschaft, schafft wirtschaftliche Instabilität und untergräbt die Demokratie … Und obwohl es einen grundlegenden Widerspruch zwischen Wachstum und Nachhaltigkeit gibt …

zitiert aus ZEIT ONLINE 17.09.2018

Nur die Umwelt- und Ökohauptstadt Freiburg … die setzt nach wie vor mit Dietenbach auf Wachstum hoch drei (immerhin handelt es sich um einers der bundesweit größten Baugebiete) und ignoriert damit die Zeichen der Zeit und den Fakt, dass diese Art Wachstum nicht im Sinne des Allgemeinwohls ist.

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17. September 2018

Sag mir wo die Grünen sind,
wo sind sie geblie-i-ben?

Frei nach Pete Seeger 1955

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16. September 2018

Sonntag

Die Unterschriftensammlung für das Bürgerbegehren läuft gerade mal seit fünf Tagen, da werden heute in Der Sonntag die Pläne für den geplanten neuen Stadtteil Dietenbach eifrig verteidigt: Begehren gegen Bebauen

Die „Sonntag Verlags GmbH“ gehört zum Badischen Verlag, in dem die „Badische Zeitung“ erscheint.

 

An allem Unfug, der passiert,
sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun,
sondern auch die, die ihn nicht verhindern.
Erich Kästner

Kommentar: In Zeiten des sich täglich zuspitzenden Klimawandels sollten wir schleunigst damit aufhören, auf selbst verfügte Rechte zu pochen, sondern uns voll und ganz auf unsere Pflicht  besinnen: die Pflicht zu einer reduktiven und klimafreundlichen Lebensweise. Und was kann sozialer sein als das. Ein „ökologischer Energieplus-Stadtteil“ (Grüne Fraktion) in Freiburg auf der grünen Wiese ist der falsche Weg.
Was die bereits verausgabten 4,5 Mio. Projekteuro von Dietenbach 21 angeht: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

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Super Idee

15. September 2018

Heute das erste Mal mit Unterschriftenlisten unterwegs. Auf dem Bürgersteig: „Des isch guat, dass Sie kommet! I war nämlich geschdere ufm Rathaus, ufm neue -’s erschd Mol – un han gfrogt, wo se selle Unterschriftelischde liege hend zum Mitnämme. Un wisset Se, na hennse nämlich gar keine kha!!“

Super Idee. Ich werde im Rathaus mal einen Schwung Listen vorbeibringen.

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Mein Freund der Baum

13. September 2018

„Ich finde diesen Baum so schön und habe 2015 angefangen, ihn zu den unterschiedlichen Tag- und Jahreszeiten zu fotografieren, da ich oft mit dem Hund durchs Dietenbach laufe.

Mein Freund der Baum ist noch nicht tot und damit das so bleibt, werde ich nun auch fleißig Unterschriften sammeln …“

Mein Freund der Baum – schaut ihn euch an ->

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Auf der Party gestern Abend

12. September 2018

„Dietenbach, was is des nochmal? Ach so, des is doch so’n See, oder? Nee, nich der See? Was soll des denn sonscht sein?“

Manche haben noch nichts von dem großen Stadtteilprojekt gehört. Es wird Zeit, dass wir in alle Stadtteile gehen und mit den Menschen ins Gespräch kommen. Um diese rote Fläche geht es (ggf. Karte größer zoomen mit Klick auf +):

 

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Erste Erfahrungsberichte von Aktiven trudeln ein

12. September 2018

„War heute 2 Stunden auf dem Zahnarztstuhl gesessen. Mein Aufkleber an der linken Brust wurde natürlich sofort gesehen. Aha! Haben Sie Listen dabei? Zur Helferin: „Maria, do kannsch au underschreiba“. Ich darf ins Wartezimmer auslegen …“

 

 

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Los geht`s!

11. September 2018


Gestern also Pressekonferenz und Startsignal: Die „Aktion Bürgerentscheid Rettet Dietenbach“ startet die Unterschriftensammlung für ein Bürgerbegehren gemäß der Gemeindeordnung von Baden-Württemberg. Das Ziel ist, den Beschluss des Gemeinderats vom 24.07.2018 für den Neubau-Stadtteil Dietenbach zu kippen. Bei erfolgreichem Bürgerbegehren stimmen die Freiburger*innen im Frühjahr 2019 beim Bürgerentscheid über die Frage ab: „Soll das Dietenbachgebiet unbebaut bleiben?“ Für ein erfolgreiches Bürgerbegehren sind bis zum 26. Oktober 2018 mindestens rund 12.000 Originalunterschriften nötig.